Sprungmarken / #Anker zur Umgehung der First Link Priority Rule

Google muss laufend Milliarden von Dokumenten crawlen, um seinen Index vollständig und aktuell zu halten. Gerüchte besagen, dass dabei bereits die Stromrechung 10 Stellen hat - in Dollar wohlgemerkt. Den Bedarf an Rechenleistung und Speicher kann man sich kaum vorstellen. Da ist es kaum verwunderlich, dass die Crawler (oder andere Hintergrundprogramme) manchmal etwas "faul" sind. Oder besser gesagt: Optimiert. Eines der Phänomene, die sich dabei beobachten lassen, ist die sog. First Link Priority Rule. Diese besagt, dass sich Google von mehreren identischen URLs in einem Dokument nur eine merkt, vermutlich um Speicher zu sparen.

Aus SEO-Sicht ist das problematisch, weil z.B. eventuell der Ankertext des zweiten Links viel passender gewesen wäre.

Ein Vorschlag, damit umzugehen, ist, einen Anker (#, Sprungmarke) an eine der URLs anzuhängen. Die Meisten kennen das von Wikipedia: Man klickt auf einen Link und landet nicht oben auf der Zielseite, sondern bei einer Überschrift weiter unten. Im Rahmen eines SEO-Experiments teste ich gerade diese Hypothese. Die Zielseite für beide Links ist dieses Dokument hier.



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