Das SEO Experiment zu Links, Ankertexten, Alt-Attributen und zur First Link Counts Rule

Diese Seite dient dazu, ein SEO-Experiment durchzuführen, bei dem verschiedene Fragen geklärt werden sollen:

SEO-Tests zur Wirkung von Merkmalen eines Links

Mit Test 1 und 2 soll untersucht werden, ob die Zielseite für den Ankertext hypotheseeins bzw. für den im Link verwendeten Title rankt.

Die Tests 3 bis 9 beschäftigen sich mit der Wirkung von Eigenschaften eines Bildlinks (siehe Bild unten):

Dabei wird nicht nur die Zielseite betrachtet, sondern auch die Rankings der Ausgangsseite und der Bilddatei.

Hier das Bild dazu:

hypothesevier

Die Tests 10-19 befassen sich mit Links aus pdf-Dateien (10), Links aus Word-Dateien (11, 14, 17), Links aus Excel-Dateien (12, 15, 18) und Links aus PowerPoint-Dateien (13, 16, 19). Dabei werden neben Ankertexten bei den Office-Dateien auch die Quickinfos von Textlinks und Bildlinks untersucht.

SEO-Tests zur First Link Counts Rule

Grundsätzliche Tests zur First Link Counts Rule

Die First Link Counts Rule besagt, dass Google bei mehreren Links, die von einem Dokument zum selben Ziel-Dokument verweisen, lediglich den ersten Textlink "zählt". (Wenn es ausschließlich Bildlinks gibt, zählt offenbar der erste Bildlink.) Die Regel scheint sich dabei u.a. auf Ankertexte und Alt-Attribute (bei Bildlinks) sowie auf das Nofollow-Attribut zu beziehen.

Zunächst soll untersucht werden, ob die First Link Counts Rule immernoch gilt (I). Dazu werden die Rankings für die Ankertexte einshypein und einshypzwo untersucht.

Ein Klassiker ist das sog. "Link Sculpting" (II), bei dem versucht wird, mit rel="nofollow" Google doch dazu zu bringen, die Zielseite statt für zweihypein für zweihypzwo ranken zu lassen. Das sollte aber nicht funktionieren. Gleichzeitig besteht die Befürchtung (III), dass das Zieldokument auch für dreihypein nicht rankt, wenn dreihypzwo "nofollow" ist.

Wie erwähnt scheinen Textlinks bei der First Link Counts Rule Priorität zu haben (IV/VII), die nächste Zielseite sollte also nicht für den Alternativtext des folgenden Bildes ranken:

siebenhypeins

Stattdessen sollte es für den Ankertext vierhypeins ranken.

Natürlich stellt sich auch die Frage, was passiert, wenn man zwei Bildlinks verwendet (V). So zum Beispiel:

fuenfhypein

fuenfhypzwo

Frühere Experimente haben gezeigt, dass Google dann nur den ersten Bildlink wertet. Sicherheitshalber drehen wir den Spieß hier aber auch noch einmal um (VI): Erst ein Textlink mit sechshypein und dann ein Bildlink:

sechshypzwo

Zu guter Letzt soll im Rahmen der grundlegenden Fragen geklärt werden, ob die First Link Priority Rule auch bei doppelten Links aus pdf-Dateien gilt (XVIII).

Wie umgeht man die First Link Counts Rule?

Es gab bereits in der Vergangenheit Experimente, wie sich die First Link Counts Rule umgehen lässt. Was ich aus diesen Experimenten herausgelesen habe ist: Ändere die URL (zumindest geringfügig) ab und die First Link Priority Rule hat sich erledigt. Einige dieser Experimente sollen hier wiederholt werden, um zu prüfen, ob sie noch funktionieren. Andere sind (hoffentlich) neu:

Eine Möglichkeit wäre z.B., an den Link achthypein einfach einen Parameter (mit ? Fragezeichen) dranzuhängen (VIII): achthypzwo Wichtig wäre dabei (und bei einigen der folgenden Tests) wahrscheinlich, Google mitzuteilen, dass es nur eine kanonische URL gibt (über den canonical-Tag im html-header der Zieldatei). Außerdem sollte der Parameter den Inhalt der Zielseite nicht wesentlich ändern.

Eine andere Möglichkeit wäre, eine Sprungmarke (# "Anker") einzusetzen (IX). Während also neunhypein einfach nur zur Zielseite verweist, springt neunhypzwo direkt zu einer bestimmten Position auf der Zielseite. (Da der Trick angeblich auch ohne eine echte Sprungmarke auf der Zielseite funktioniert, habe ich mir die Arbeit, dort eine Sprungmarke einzubauen, gespart.)

Grundsätzlich müsste auch eine Umleitung den selben Zweck erfüllen, da dann zumindest im Ausgangsdokument eine andere URL steht. Ähnlich dürften auch diverse Verkürzungen der URL funktionieren. Dazu sollen verschiedene Tests durchgeführt werden:

Beim letzten Test landet ein echter Nutzer zwar auf verschiedenen Seiten, wenn er siebzehnhypein und siebzehnhypzwo anklickt, diese sind aber inhaltlich identisch und haben auch den selben canonical-Tag (XVII).

Grundsätzlich wäre auch eine Adressierung mit http und https möglich, aber dafür bräuchte man ein entsprechendes Zertifikat.


SEO-Experiment: Ergebnisse

Meine Bachelorarbeit ist inzwischen bewertet (mit 1,0) und ich möchte mich auch an dieser Stelle bei meinen Betreuern bedanken. Außerdem sollen die Ergebnisse des SEO-Experiments zur Ausgestaltung von Links und zur First Link Counts Rule nicht nur auf meiner Festplatte verstauben, weshalb ich die Arbeit an dieser Stelle veröffentliche. Falls jemand Fehler im Versuchsaufbau findet oder gerne über die Ergebnisse diskutieren möchte: Meine Emailadresse findet sich im Impressum.



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